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Hochbeet ermöglicht auf kleiner Fläche hohe Erträge und Qualität

Eingetragen von auf 5. November 2010 – 10:39Kein Kommentar

Genau genommen ist ein Hochbeet nichts anderes als ein Komposthaufen, auf dem sich Gemüse bester Qualität anbauen lässt. Zerrottetes Pflanzenmaterial lässt zusammen mit Mikroorganismen hochwertige Erde entstehen, die in Verbindung mit Wärme für hohe Erträge sorgt.

Um mit der Anlage eines Hochbeetes beginnen zu können, wird zunächst das ganze Jahr über im Garten und in der Küche anfallendes Material gesammelt. Dazu zählen zerkleinerte Äste und Zweige von Obstbäumen, Obst- und Gemüseschalen, ausgenommen die von Zitrusfrüchten oder chemisch behandelte, Abschnitte von Stauden, Rankpflanzen. Und wenn Sie Kaninchen oder andere Kleintiere besitzen, können Sie auch deren Dung für das Hochbeet nutzen.

Hochbeet anlegen erfordert System

Suchen Sie sich im Garten einen Platz in Nord-Süd-Richtung, damit die Pflanzen später von der Sonneneinstrahlung profitieren können und stecken Sie ihn in einer Breite von ungefähr 1,50 Metern ab. Ein schmaleres Beet wäre Platzverschwendung, ein breiteres würde das Arbeiten erschweren. Über die Länge entscheiden Sie frei. Spatentief wird auf der abgesteckten Fläche Erde ausgehoben. In diese Mulde legen Sie ein Drahtgeflecht als Schutz gegen Wühlmäuse. Dann fügen Sie in Hügelform zerkleinertes Astmaterial ein. Diese Schicht kann bis zu einem halben Meter hoch sein, sie dient später als Drainage und sorgt für Wasserabfluss sowie Durchlüftung. Anschließend tragen Sie Kalkstickstoff auf. Als nächste Schicht folgen Rasensoden oder Gras, vermengt mit Erde und Stroh. Darüber verteilen Sie feuchtes Laub und Kleintierdung. Er kann durch Kompost oder anderweitigen Stalldung ersetzt werden. Wiederum wird Kalkstickstoff gestreut. Und als obere, etwa 15 Zentimeter hohe Schicht verwenden Sie humose Gartenerde, die Sie anschließend leicht festklopfen.

Wasser ist für ein Hochbeet unerlässlich

Damit das Regenwasser auf dem Hochbeet absickern kann, wird auf der Oberschicht mittig eine flache Rinne gezogen. Sie sorgt dafür, dass auch der Kern versorgt wird. Bei sandigem Boden und je nach Witterung sind zusätzliche Wassergaben notwendig. Dann steht der Bepflanzung nichts mehr im Wege.

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